Erziehung durch die See, nicht für die See

Unser Ziel besteht darin, die Trainees in der Entwicklung zur Selbständigkeit und Übernahme von Verantwortung zu fördern, ihnen Mut zu machen, selbst etwas „anzupacken“, um dabei zu entdecken, dass mehr in ihnen steckt als sie vielleicht glauben.

An Bord der „Thor Heyerdahl“ können die Teilnehmer das Abenteuer noch aus erster Hand erleben. Sie werden in einer Weise herausgefordert, wie es an Land in unserer weitgehend betonierten und pflegeleicht gehaltenen Zivilisation kaum noch möglich ist:

  • An Bord werden Sorgsamkeit und Konzentration gefordert.
  • Jeder muss Verantwortung für sich selbst, andere und das Schiff übernehmen.
  • In der Bordgemeinschaft müssen alle Mitsegler kooperieren und einander helfen.
  • Während der Unternehmungen zu Wasser und an Land wird Einsatzbereitschaft, Umsicht und Ausdauer zur Lösung der gestellten Aufgaben gefordert.

Erziehung durch die See, nicht für die See

Unser Ziel besteht darin, die Trainees in der Entwicklung zur Selbständigkeit und Übernahme von Verantwortung zu fördern, ihnen Mut zu machen, selbst etwas „anzupacken“, um dabei zu entdecken, dass mehr in ihnen steckt als sie vielleicht glauben.
An Bord der „Thor Heyerdahl“ können die Teilnehmer das Abenteuer noch aus erster Hand erleben. Sie werden in einer Weise herausgefordert, wie es an Land in unserer weitgehend betonierten und pflegeleicht gehaltenen Zivilisation kaum noch möglich ist:

  • An Bord werden Sorgsamkeit und Konzentration gefordert.
  • Jeder muss Verantwortung für sich selbst, andere und das Schiff übernehmen.
  • In der Bordgemeinschaft müssen alle Mitsegler kooperieren und einander helfen.
  • Während der Unternehmungen zu Wasser und an Land wird Einsatzbereitschaft, Umsicht und Ausdauer zur Lösung der gestellten Aufgaben gefordert.

Outward Bound – Vorbereitung für die Fahrt ins Leben

Der Begriff „Outward Bound“ stammt aus der Seefahrt: Ein Schiff ist outward bound, wenn es klar zum Auslaufen ist und vorbereitet für die hohe See.

Eine Gruppe, die an Bord der THOR HEYERDAHL kommt, muss zu einer funktionierenden Besatzung zusammenfinden und eigene Befindlichkeiten hintenanstellen, damit das Schiff sicher geführt werden kann. Alle Herausforderungen, die sich den Trainees stellen, sind „echt“ und ergeben sich aus der Notwendigkeit, das Schiff zu fahren.

So schafft der Bordalltag fast von allein Erlebnisse, durch die die Selbstkompetenz und Sozialkompetenz auch für das Leben nach dem Törn gestärkt werden.

  • Anleitung zur Selbstständigkeit

    Betreuung durch erfahrene Stammmannschaft
    Einteilung in Wachgruppen, die während ihrer Wachzeiten für die Fahrt des Schiffs verantwortlich sind
    Einführung in alle Abläufe an Bord: Handhabung der Segel, Maschine, Navigation, Reinschiff, Backschaft

  • Einführung in Seemannschaft und traditionelle Routinen

    Regelmäßiges Glasen (Anschlagen der Schiffsglocke) als Zeitsignal
    Ritualisierte Wachübergabe mit dem gegenseitigen Gruß „Gode Wach“ und „Gode Ruh“
    Gemeinsame Mahlzeiten mit einer „stillen Minute“ zu Beginn als zentrale Momente des Tages

  • Expedition

    Bei etwas längeren Reisen unternehmen die Teilnehmer eine ein bis zwei Nächte dauernde Schlauchbootexpedition.
    Die Expedition wird von den Trainees eigenverantwortlich vorbereitet
    Die „Expi-Gruppe“ paddelt, segelt, campt bzw. kocht gemeinsam am Lagerfeuer und legt eine vorher festgelegte Strecke zurückÂ
    Mitglieder der Stammmannschaft sind mit an Bord, greifen aber nur ein, wenn es die Sicherheit verlangt

  • Schiffsübergabe

    Zentrales Anliegen und Ziel am Ende eines jeden Törns auf der THOR HEYERDAHL
    Trainees übernehmen alle Positionen sowie den Bordbetrieb und legen eine vorher festgelegte Strecke zurück
    Die Stammcrew hält sich zurück, berät und greift ein, wo es für die Sicherheit notwendig ist

  • Run and Dip

    gemeinsamer Morgenlauf und anschließendes Bad im Meer

  • Reflexion

    Wachinterne Blitzlichtrunden am Ende des Tages, längere Reflexion am Ende der Reise